Architekturfotograf Archive – Immobilienfotografen-berlin.de https://immobilienfotografen-berlin.de/category/architekturfotograf/ Immobilienfotografen Berlin Tue, 30 Aug 2022 17:18:44 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 https://immobilienfotografen-berlin.de/wp-content/uploads/2021/04/cropped-Immobilienfotografen-Berlin-Logo-3-32x32.jpg Architekturfotograf Archive – Immobilienfotografen-berlin.de https://immobilienfotografen-berlin.de/category/architekturfotograf/ 32 32 Leistungen eines Immobilienfotografen https://immobilienfotografen-berlin.de/immobilienfotograf-in-berlin-preise-fuer-immobilienfotos/ Tue, 30 Aug 2022 17:18:37 +0000 https://immobilienfotografen-berlin.de/?p=3222 Der Beitrag Leistungen eines Immobilienfotografen erschien zuerst auf Immobilienfotografen-berlin.de.

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Warum ein angemessener Preis für Fotografen gerechtfertigt ist

Ich bin Immobilienfotograf in Berlin und schreibe diesen Beitrag für alle, die wissen wollen, was ein Immobilienfotograf bzw. Architekturfotograf so alles leistet. Genauer gesagt möchte ich in diesem Beitrag erläutern, warum ein angemessener Preis für Immobilienfotos absolut gerechtfertigt ist. Schickt ein Fotograf ein Angebot an einen Kunden, dann heißt es oft: „der macht doch nur Fotos – das kann ich selber mit dem Handy“. … Ich hoffe, dass ich mit diesem Artikel ein wenig Licht ins dunkel bringen kann.
Dazu sei angemerkt: Ich schreibe über meine persönliche Sichtweise und meine Situation als Immobilienfotograf in Berlin. Ich bin mir aber sicher, dass ich hier vielen Berufsfotografen aus der Seele spreche.

Was mache ich eigentlich als Immobilienfotograf?

Die Meinung der meisten Menschen ist folgende: Der Immobilienfotograf (oder Architekturfotograf) erscheint zum vereinbarten Termin am Objekt. Dort packt er dann im ersten Raum die Kamera aus, stellt sie auf ein Stativ, drückt ab und fertig. Ab ins nächste Zimmer. Dort wiederholt sich die ganze Prozedur bis die Immobilie in kürzester Zeit „im Kasten“ ist.
Danach geht der Fotograf nach Hause und lädt die Bilder auf seinen Computer, um sie dann in Windeseile an den Auftraggeber zu schicken.
Würde dieser Workflow der Wirklichkeit entsprechen, wäre mein Beruf als Fotograf ein Kinderspiel. 

Die Realität:

Zuerst möchte ich folgende Tatsachen festhalten.
Es sind die Fotos einer Wohnungsanzeige oder eines Webshops; es ist die Bildsprache eines Werbespots, die das Interesse potenzieller Kunden wecken. Die Kaufbereitschaft steigt durch entsprechende Bilder. In meinem vorigen Leben als Verpackungsingenieur und Verpackungsdesigner weiß ich: Unser Unterbewußtsein entscheidet in weniger als einer Sekunde, ob ein Produkt eventuell in unserem Einkaufswagen landet oder nicht.
Und genau so ist es bei Immobilienfotos. Nur, dass es sich bei Immobilienfotos nicht um einen Supermarktartikel für ein paar Euro handelt. Hier sprechen wir bekannterweise von 6- bzw. 7-stelligen Beträgen. Hält man sich diese Werte vor Augen, trägt der Fotograf eine sehr hohe Verantwortung! Der Fotograf ist die Instanz, die genau die Fotos macht, die die Kunden bzw. Käufer ansprechen.

Was sind die Tätigkeiten eines Immobilienfotografen?

Zuerst muss der Fotograf die richtige Perspektive und den richtigen Blickwinkel für jedes Foto finden. Für mich persönlich ist das Fotografieren kein Abarbeiten oder „Malen nach Zahlen“. Ich möchte mit meinen Bildern eine Geschichte erzählen und dass die Betrachter meiner Bilder die Immobilie emotional und rational verstehen. Mein Bestreben ist, dass die Betrachter keine Illusion, sondern eine tatsächliche Abbildung der Realität durch meine Bilder erfahren. Die richtige Perspektive und der richtige Blickwinkel sind kriegsentscheidend für ein gelungenes Foto.
Im Zusammenhang mit der Perspektive steht das sogenannte „Staging“. Auch hier trage ich als Fotograf die volle Verantwortung: Soll die Blumenvase auf dem Tisch weiter links oder rechts stehen? Oder soll sie überhaupt auf dem Bild zu sehen sein? Lasse ich 4 oder 6 Stühle am Esstisch stehen, und soll das gelbe Kissen auf dem Sofa bleiben oder stört das den Eindruck, den ich gern vermitteln würde, und und und. Es müssen in kürzester Zeit viele Entscheidungen getroffen werden. Entscheidungen technischer UND gestalterischer Art.
Nachdem die richtige Perspektive gefunden wurde und alle Requisiten am richtigen Ort platziert sind, muss natürlich das Bild gemacht werden. Hier ist die Illusion der meisten Menschen, dass der Fotograf ein Foto schießt, und das Bild ist fertig. In seltenen Fällen mag das stimmen.
Manche denken auch, dass der Fotograf ein automatisiertes HDR macht. Auch das ist falsch – jedenfalls in meinem Fall.
Die Realität der meisten Bilder sieht aus wie folgt: Der Fotograf macht während die Kamera fest auf dem Stativ befestigt ist, mehrere Fotos der selben Perspektive. Die Bilder unterscheiden sich durch verschiedene Helligkeiten oder durch das Verwenden von Blitzen an bestimmten Stellen. Manche meiner Aufnahmen bestehen aus 5-10 Einzelfotos. Diese Einzelfotos werden dann in mühsamer Arbeit am Computer manuell zu einem finalen Foto zusammengefügt.
Während die Aufnahme gemacht wird und beispielsweise Blitze zum Einsatz kommen, muss ich genau wissen, wie das finale Bild aussehen wird. Lichteinfall und Lichtführung müssen logisch und stimmig sein. Gleichzeitig soll das Bild aber natürlich aussehen und nicht wie eine künstliche Blitzparade. Also gilt auch hier: In kürzester Zeit muss ich viele Entscheidungen treffen. Ich muss die Technik meines Equipments blind beherrschen. Ich muss alles nach meiner Vision ablichten, um in der Nachbearbeitung ein hochwertiges Bild erschaffen zu können. Der Horror wäre, beim Nachbearbeiten der Bilder zuhause festzustellen, dass man einen entscheidenden Frame vergessen hat.

Die Nachbearbeitung:

Hat man alles abgelichtet, geht es nach Hause, um die Bilder zu bearbeiten. Was die meisten nicht wissen: Die Nachbearbeitung der Fotos nimmt viel Zeit in Anspruch. Ebenso wissen die wenigsten, dass hierbei sowohl technische als auch kreative und künstlerische Fähigkeiten extrem wichtig sind. Es müssen mehrere Software-Applikationen beherrscht werden. Gleichzeitig sind der kreative Marketingblick und das künstlerische Auge des Fotografen in dieser Phase kriegsentscheidend. Aus den verschiedenen Belichtungen, die man gemäß der eigenen Vision beim Shooting hatte, werden nun greifbare Ergebnisse. Da Bilder mehr sagen als Worte, zeige ich Dir mal ein Beispiel. Hier habe ich mehrere Einzelaufnahmen angefertigt und mit meinem Blitz viele Akzente gemäß meiner Vision vom finalen Bild gesetzt:

immobilienfotograf in berlin setzt einen blitz in einer wohnung fuer eine innenaufnahme immobilienfotograf in berlin setzt einen blitz in einer wohnung fuer eine innenaufnahme immobilienfotograf in berlin setzt einen blitz in einer wohnung fuer eine innenaufnahme immobilienfotograf in berlin setzt einen blitz in einer wohnung fuer eine innenaufnahme immobilienfotograf in berlin setzt einen blitz in einer wohnung fuer eine innenaufnahme immobilienfotograf in berlin setzt einen blitz in einer wohnung fuer eine innenaufnahme immobilienfotograf in berlin setzt einen blitz in einer wohnung fuer eine innenaufnahme immobilienfotograf in berlin setzt einen blitz in einer wohnung fuer eine innenaufnahme aussicht aus fenster einer wohnung bei abenddaemmerung

Aus diesen Fotos habe ich dann das folgende Bild geschaffen:

Wohnzimmer mit Kamin in einer Loft bei Sonnenuntergang

Ich denke, dies gibt Dir einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise und in die Qualität meiner Bilder verglichen mit automatisierten HDR-Aufnahmen.
HIER kannst Du noch mehr Innenaufnahmen aus meinem Portfolio sehen

Equipment

Was ich noch gar nicht erwähnt habe, ist das Foto-Equipment.
Ich könnte stundenlang von meiner Ausrüstung schwärmen! Ich liebe jedes Objektiv, jede Kamera, jeden Blitz, mein Macbook; sogar meinen Rucksack. Wenn ich es allerdings emotionslos betrachte, ist dies alles nur mein Arbeitswerkzeug. Arbeitswerkzeug, das Geld kostet. Viel Geld! Und auch hier sind wir wieder beim Thema: Bei jedem Auftrag wird das Equipment abgenutzt. Manchmal gehen sogar Sachen kaputt. All das sind zusätzlich Faktoren, die Du im Hinterkopf haben solltest, wenn Du einen professionellen Fotografen engagierst und evtl. über dessen Preise stolperst.
Hinsichtlich des Equipments ist es in meinem Fall so, dass ich nicht nur eine Kamera, ein Objektiv und ein Stativ benötige. Ich steuere meine Kamera mit einem iPad. Auf diese Weise muss ich nicht auf den Knopf der Kamera drücken und vermeide somit Verwacklungen. Allerdings heißt das für mich, dass ich zusätzlich ein iPad und einen „Camranger“ (=Modem, das das iPad mit der Kamera verbindet) im Gepäck habe. Das kostet alles Geld. 

Ich als Immobilienfotograf in Berlin fahre zu allen Aufträgen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Warum? Ich habe kein Auto. Ich möchte auch kein Auto haben, so lange ich in Berlin lebe. Wenn man so ein gutes öffentliches Verkehrsnetz in der Stadt hat, muss man die Umwelt nicht zusätzlich belasten. Bei meinen Aufträgen kommt also auch immer noch ein zusätzliches „Workout“ hinzu – und meine Aufträge sind fast klimaneutral.
Fast klimaneutral? Ja – denn vor jedem Auftrag müssen natürlich noch alle Akkus geladen werden. Bei den steigenden Strompreisen ist das auf Dauer auch ein Kostenfaktor, der nicht unwesentlich ist. 

Auch wenn dieser Beitrag evtl. anders klingen mag: Ich liebe meinen Beruf als Immobilienfotograf in Berlin und all seine Facetten. Ich schreibe das hier nicht um mich zu beklagen, sondern um Dir zu erläutern, was sich eigentlich alles hinter dem Begriff „Immobilienfotograf“ verbirgt.
Oder viel mehr, was Immobilienfotografen alles leisten, was sie für Talente mitbringen und wie wichtig ihre Arbeit ist. Hält man sich den Honorarsatz eines Maklers, der eine Immobilie verkauft, vor Augen, so sollte am Ende des Tages doch genug Geld übrig sein, um einen Fotografen für gute Fotos entsprechend fair und angemessen zu entlohnen. Gleiches gilt natürlich für Immobiliengesellschaften order Hausverwaltungen.

Immobilienfotograf in Berlin aber…

Ich bin zwar Immobilienfotograf in Berlin – bin aber auch deutschlandweit bzw. weltweit buchbar.
Zudem habe ich ein Business als Hochzeits- & Portraitfotograf – für mehr infos bitte hier klicken: www.trumpp-exposures.de

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35 Awards black and white fine art https://immobilienfotografen-berlin.de/35-awards-black-and-white-fine-art/ https://immobilienfotografen-berlin.de/35-awards-black-and-white-fine-art/#respond Tue, 12 Jul 2022 19:32:10 +0000 https://immobilienfotografen-berlin.de/?p=2457 Der Beitrag 35 Awards black and white fine art erschien zuerst auf Immobilienfotografen-berlin.de.

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I am so happy and still in disbelief: I am one of the winners of the 7th 35Awards photography contest. I participated in the category „urban landscape“ with 4 of my black and white fine art photos. I would have never thought that I would be honoured in any way in such a huge competition of photographers. Overall there were more than 124.000 photographers in the competition.
Especially with my more or less „exotic“ black and white fine art photography. 

My Results in the competition

I was surprised when I opened my certificate file as it shows 7 of my achievements in this contest.
1: One of my photos will be displayed in the catalogue of the contest
2: I made it under the top 100 photographers of the overall competition (overall more than 124.000 from 174 countries participated in this contest)
3: I made the 2nd place in the category „urban landscape“
4: I am under the Top 35 photographers from Germany
5: I am in the top 10 of Berlin
6: My photos made it into the top 35 urban landscape nomination
7: All of the photos I submitted reached the 3rd and final stage of the voting process

Here is the official certificate I received from the 35Awards-Jury with some more information.

certificate of a photography contest

The stories behind the images

I would like to tell you something about the photos that I submitted and some stories behind them:
The „oldest“ one of the series I submitted is the photo of the „Tempodrom“ in Berlin. I remember it very well when I took this photo. I was in a terrible mood. I was scared. I was afraid about the future. I was worried basically about everything in my life.
It was the beginning of the Covid Pandemic. I knew that there would be no job for me as a photographer in the near future. I had no idea how things would work out; if things would work out. I felt like it was a mistake to leave my 9 to 5 job years ago as all of a sudden I was falling into a deep hole with no bottom. When I left my 9 to 5 job, I promised myself to dedicate the rest of my life to photography – no matter what. I remembered that promise and took the following decision: Use every second (and acceptable weather conditions) before the first Lockdown. Walk through Berlin and take as many long exposure photos as possible. Use the time during the Lockdown at home to process these photos to black and white fine art photos. Learn as much as possible about post processing, photoshop, masking etc. during the Lockdown when going outside is restricted / not allowd. And that’s what I did. My goal was to use the terrible pandemic to become a better black and white fine art photographer.
To make a long story short: This is one of my first more or less professional black and white fine art photos. This photo was taken during really dark days in a mindset of uncertainty. This makes this photo extremely special to me on a personal level. The fact that this photo got the recognition in the 35Awards contest means the world to me.

a building that looks like a tent

The next photo ist the „Spielbank“ in Berlin. I took this photo between Lockdowns. It resided on my laptop in a folder called „walking with no plan through Berlin“ for a while. Somehow it intrigud me every once in a while when I saw it. And one day I sat down, remembered the situation when I took the shot and translated that mood into my black and white fine art processing. As you can see, this photo has the same stylistic elements as the Tempodrom-photo. They belong together in my head as they fall under the umbrella „Covid Pandemic“. I remember that I was listening to music and almost reached a mindset of trance and meditation while processing this image. Suddenly it was done and I couldn’t really remember very much of the post processing work (and no – there were no drugs / illegal substances involved)! Here is the final result:

modern buildings with stripes on the floor

The 3rd photo I sumitted was taken in the Olympic Village in Barcelona. To be precise: It is the „Torre Telefónica“ by the mastermind architect Santiago Calatrava. I was on vacation when taking this photo and I planned this photo ahead of time. I had the exact shooting angle and the visualisation of my black and white fine art processing in my head already before I took this photo. I love the shape of the tower. I love the background elements and the stairs in the foreground. What I admire and love the most however is when ordinary things are executed in a tasteful extraordinary way. This tower is – in my opinion – an architect’s way to tell a city „I love you“. Communication towers are usually not as beautiful (they could have put up some rusty antennas). But this tower – embedded in this surrounding is an hommage to a city, a spirit and an idea. It took me a long time to process this image due to the fine structures and masks / selections. As well, when I have a vision for a photo even before taking a photo, the black and white post processing takes longer.

communication tower in fron to a stadium on a cloudy day

And last but not least – the youngest photo of the series I submitted for the contest. I took it in the beginning of the year in Doha.
I was hired as Immobilienfotografen-berlin to take interior and exterior photos of 3 properties for DAMAC. When planning my trip and the shooting for DAMAC I added one extra day that I could use to take photos for my black and white fine art photography portfolio. Luckily my architecture shooting went according to my plan and I really had one day for my fine art photography. One of the photos I took during that day has the title „desert balance“. I stood on desert sand when I took it and I used the desert sand as a foreground element of the photo. The main element of the photo are the so called „Lusail Twin Towers“. They seem to defy gravity; inviting the viewer to dance with them. In the background behind the Twin towers you see the bright tip of the „Katara Towers“. This contrast between desert and high tech was extremely intriguing to me.
I consider „desert balance“ as the happy end of this series. 

In case you want to see the site and more details of the 35 Awards – click HERE  

If you’d like to see more of my personal fine art work – click HERE

 

Thanks for reading all the way to the end – I hope it was interesting for you to get some background info. Feel free to send me a message with some feedback or let me know if you want me to write about a specific topic in my next blogpost.

Thanks a lot & stay tuned,
Tobi

 

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Fine Art Architektur Fotografie https://immobilienfotografen-berlin.de/fine-art-architektur-fotografie/ https://immobilienfotografen-berlin.de/fine-art-architektur-fotografie/#respond Sat, 27 Feb 2021 14:36:17 +0000 https://immobilienfotografen-berlin.de/?p=1262 Wie alles begann: Es klingt absurd, aber im Endeffekt hat Corona bzw. der erste Lockdown dazu beigetragen, dass ich mit der sogenannten Fine Art Fotografie begonnen habe. Der Grund dafür ist relativ simpel: Während des Lockdowns hatte ich keinen einzigen Auftrag als Fotograf. Dennoch wollte ich mich mit Fotografie beschäftigen bzw. mich weiterbilden. Im Klartext: […]

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Wie alles begann:

Es klingt absurd, aber im Endeffekt hat Corona bzw. der erste Lockdown dazu beigetragen, dass ich mit der sogenannten Fine Art Fotografie begonnen habe. Der Grund dafür ist relativ simpel: Während des Lockdowns hatte ich keinen einzigen Auftrag als Fotograf. Dennoch wollte ich mich mit Fotografie beschäftigen bzw. mich weiterbilden. Im Klartext: Statt Netflix sollte mir Photoshop während des Lockdowns viereckige Augen verpassen…

Den Plan, die Fine Art Fotografie zu forcieren, hatte ich schon vor dem Lockdown. Darum habe ich die letzten zwei Wochen, bevor man nicht mehr vor die Türe gehen sollte, damit verbracht, durch Berlin zu ziehen und sämtliche Gebäude zu fotografieren. Mein Gedanke: Ich brauche einen großen Vorrat an Bildern, die während des Lockdowns für meine Unterhaltung sorgen. In der Vergangenheit hatte ich schon mal hier und da versucht, Fine Art Fotos zu machen. Allerdings hatte ich nie die Zeit, mich allumfassend in diese neue Disziplin einzuarbeiten.

Warum eigentlich Fine Art Fotografie ?

Ich war schon lange fasziniert von Fine Art Fotos. Die Atmosphäre, die scheinbare Schwerelosigkeit und Reduktion auf das Wesentliche in manchen Bildern hatten eine große Anziehungskraft auf mich. Das Betrachten von Fine Art Fotos empfand ich irgendwie als entschleunigend.
Mein Traum war es, dass ich eines Tages selber solche Kunstwerke erschaffen kann. Aus diesem Traum bzw. dieser Wunschvorstellung wurde irgendwann eine Besessenheit, die mich nicht mehr losgelassen hat. Der Lockdown war quasi die perfekte Chance für mich das alles zu lernen.
Was den Begriff betrifft, findet man unter „Fine Art Fotografie“ einige verwirrende Definitionen. Meine persönliche Definition: Es ist alles erlaubt, um die eigene künstlerische Vision umzusetzen.
Kunst ist Kunst – es gibt kein gut oder schlecht. Eher ein „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“ – und das ist das Schöne daran. Für mich persönlich ist das Entwickeln meiner Fotos ein meditativer Prozess, bei dem ich mich komplett fallen lassen kann. Ich folge meiner Vision ohne Druck und genieße den Prozess jedes mal aufs Neue. Das gilt übrigens auch für das Fotografieren von Fine Art Fotos. Das Fotografieren ist viel bewusster. Manchmal sind die Verschlusszeiten 3 – 5 Minuten, und man ist quasi gezwungen, sich länger auf die Umgebung einzulassen. Das hat – besonders in unserer schnelllebigen Welt – therapeutischen Charakter.

Fine Art Bootcamp

Fine Art Fotografie ist unheimlich gehaltvoll. Damit meine ich nicht nur die vollendeten Kunstwerke, sondern den Prozess für das Erschaffen der Bilder. Das Fotografieren ist (in den meisten Fällen) anders im Vergleich zu meinen sonstigen Immobilienfotos, die ich für immobilienfotografen-berlin mache. Das Entwickeln der Fine Art Fotos ist ein ganz neues Universum, das man erst mal begreifen und umsetzen muss. Aber – wie gesagt – durch Corona und den Lockdown hatte ich plötzlich viel Zeit. Ebenso war mein Bestreben, dass ich nach dem Lockdown zurückblicke und sagen kann: „Irgendwie hat mir der Stillstand etwas gebracht“. Inzwischen ist fast ein Jahr vergangen, und ich blicke auf eine extrem lehrreiche Zeit zurück. Ich habe teilweise bis in die frühen Morgenstunden Bilder bearbeitet, neue Funktionen in Photoshop getestet und Workflows entwickelt, um hochwertige Resultate zu erzielen.
Ich möchte hier nicht auf alle technischen Details der Fine Art Fotografie eingehen, sondern den Fokus auf meine Bilder und die Geschichten dahinter beleuchten. Dennoch möchte ich erwähnen, dass ich inzwischen Fine Art Fotografie unterrichte. Solltest Du also Interesse an einem Kurs bei mir haben, kannst Du Dich HIER anmelden. Wie gesagt – es folgen nun ein paar Bilder (und in Zukunft weitere Beiträge, in denen ich meine fine art Bilder zeigen und ein paar Geschichten dahinter erzählen werde). Eine Sammlung meiner Fine Art Fotos findest Du HIER auf dieser Seite oder HIER auf meinem Fine Art – Instagram Profil.

Ba-Bääääm……der Lockdown kommt

Wie bereits weiter oben erwähnt: Ich wollte kurz vor dem ersten Lockdown genug brauchbare Bilder im Kasten haben, damit ich diese eigentlich bekloppte Zeit produktiv nutzen kann. Ich hatte bereits ein paar Landmarks im Hinterkopf, die da lauteten: Shell Haus, Tempodrom und Siegessäule in Berlin.
Hier muss ich kurz folgendes anmerken: Durch die Suche nach geeigneten Fine Art Foto – Motiven in und um Berlin herum habe ich Berlin viel besser kennengelernt. Ich bin dadurch in Gegenden gegangen, die ich davor noch nicht kannte, und gleichzeitig hat sich mein Schrittzähler gefreut, da ich immer versuche, den größten Teil meiner Exkursionen zu Fuß zu erledigen.

Das Shell Haus

Das Shell Haus ist wegen seinem klassischen Bauhaus-Stil eine (in meinen Augen) zeitlose Schönheit. Das Gebäude hat viele verschiedene Gesichter und kann – je nach Perspektive – komplett anders aussehen.

Berlin als fine art Bild in schwarz weissSteht man am östlichen Ende des Hauses und Blickt in Richtung Westen, dann sieht das Shell Haus aus wie getrennte Blöcke. Irgendwie hat das auch was von „ungeordneten Orgelpfeifen“ …aber sexy !!!
Wenn ich Fine Art Fotos mache, dann sehe ich mir das Gebäude – wenn möglich – von allen Seiten an. Das Shell Haus ist ein gutes Beispiel dafür, warum sich das lohnt. Übrigens ist Google Street View Dein bester Freund, wenn es darum geht, ein Fine Art Shooting vorzubereiten. Oftmals kann man schon quasi vom heimischen Sofa aus attraktive Blickwinkel ausmachen, die es dann festzuhalten gilt.

 

 

 

 

Berlin als fine art Bild in schwarz weissEin ganz anderes Bild bietet sich, wenn man in einem bestimmten Winkel auf die Fassade blickt (und das Bild entsprechend bearbeitet). Wie Wellen wölben sich die Elemente des Hauses und sehen aus wie eine dynamisch, weiche Masse im Fluss. Keinesfalls starr, sondern vielmehr federleicht und spielerisch. Jedenfalls wirkt das so auf mich. Mein Hauptaugenmerk beim Bearbeiten dieses Bildes war – wie unschwer zu erkennen – die Betonung der Dynamik und des verspielten Charakters. Schon hier sieht man im Vergleich zum oberen Bild, dass dieses Gebäude viele verschiedene Gesichter hat

 

 

 

 

Und nun kommt mein Lieblingsfoto des Shootings vom Shell Haus. Der Blick von unten entlang der Fassade in Richtung Himmel erinnert mich an den Titel „Stairway To Heaven“…
Aus diesem Blickwinkel sieht man all die Eleganz der Wellenformen, die sich konsequent  wie Stufen nach oben ziehen. Fensterbänder und Fassadenabdeckung wirken wie geflochtene Textilien. Im Kontrast zum Haus habe ich den Himmel bzw. die Wolken bewusst verschwommen und diffus gewählt.
Anstatt jetzt noch viele Worte darüber zu verlieren: Schaut es Euch selbst an und macht Euch Euer eigenes Bild.

Shell Haus Berlin als fine art Bild in schwarz weiss

So, das war mein erster Beitrag über meine Fine Art Fotografie. Ich hoffe, Dir hat der Beitrag gefallen und viel mehr hoffe ich, dass Dir meine Fine Art Bilder zusagen oder ich Dein Interesse daran geweckt habe. Bald folgt der nächste Beitrag – in diesem geht’s dann um das Tempodrom Berlin.

Bis dahin – bleibt gesund und tretet Corona in den Allerwertesten!
Euer Tobi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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P.P. Erawan Palms Resort https://immobilienfotografen-berlin.de/immobilienfotografen-berlin-im-p-p-erawan-palms-resort/ https://immobilienfotografen-berlin.de/immobilienfotografen-berlin-im-p-p-erawan-palms-resort/#respond Thu, 01 Mar 2018 19:12:36 +0000 http://immobilienfotografen-berlin.de/?p=937 Der Beitrag P.P. Erawan Palms Resort erschien zuerst auf Immobilienfotografen-berlin.de.

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Während der letzten Immobilienfotografen-Berlin – Reise nach Thailand stand unter anderem ein 7-tägiger Aufenthalt im P.P. Erawan Palms Resort auf Phi Phi Island auf dem Programm. Im Vorfeld hatten wir uns eigentlich nicht sonderlich viel von dem Hotel versprochen (der aktuelle Webauftritt des Hotels ist nicht gerade sehr verkaufsfördernd… Wir von Immobilienfotografen-Berlin nehmen solche Dinge ja immer besonders intensiv unter die Lupe). Allerdings war dieses Hotel die einzige Unterkunft im ruhigen nördlichen Teil der Insel, das noch in unserem gewünschten Reisezeitraum verfügbar war. Und so reisten wir dort mit einer eher geringen Erwartung an das Hotel (aber einer hohen Erwartung an die Umgebung) an.
Kurz nach der Ankunft im Hotel waren allerdings all die Zweifel verflogen, denn das, was sich unseren Augen bot, war einfach nur atemberaubend. Ok, jemand, der moderne, geradlinige 5-Sterne – Hotels gewohnt ist, wäre wahrscheinlich auf der Stelle umgekehrt. Das P.P. Erawan Palms Resort besticht dafür durch eine urige, rustikale, aber saubere Gemütlichkeit, in der wir uns auf Anhieb pudelwohl fühlten. Gleichzeitig wissen wir aber, dass das nicht unbedingt jedermanns Sache ist – Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Dennoch dachten wir kurz nach unserer Anreise, dass das Sprichwort „Ein Bild sagt mehr, als 1000 Worte“ – besonders hinsichtlich Homepages von Hotels – stimmt und, dass sich das Erawan Palms Resort unter seinem Preis verkauft, bzw. dass die mehr oder weniger amateurhaften Fotos der Homepage nicht die schöne Realität dieses Resorts widerspiegeln.
Und so machten wir spaßeshalber eine Innenaufnahme unseres Zimmers und „klagten“ einen Termin mit dem Hotelmanager ein.
Wir erzähltem dem Manager, dass wir als Immobilienfotografen-Berlin hauptberufliche Fotografen für Interior, Architektur, Hotels und Werbeaufnahmen sind und zeigten ihm die Innenaufnahme, die wir in unserem Zimmer gemacht hatten:

Phi Phi Island Erawan Palms Resort Thailand Immobilienfotografen-Berlin Interior Interieur hotel photographer
Die Freude und Begeisterung sprudelte beim Ansehen der Fotos förmlich aus seinen Augen und uns war sofort klar, dass ihm bewusst war, dass die aktuellen Bilder ihrer Homepage keineswegs die schöne Realität widerspiegeln.
Oft ist es ja andersrum: nicht so schöne Hotels mit vielen Mäkeln werden auf Fotos in einem besseren Licht dargestellt. Aber im Fall vom P.P. Erawan Palms war es genau das Gegenteil.
Phi Phi Island Erawan Palms Resort Thailand Immobilienfotografen-Berlin Interior Interieur hotel photographerNachdem sich der Manager gefühlte 1000 mal bei uns bedankt hatte, boten wir ihm an, weitere Aufnahmen von Zimmern und von der Anlage zu machen. Ebenso erwähnten wir, dass wir unsere Immobilienfotografen-Berlin Drohne (die wir natürlich bei den thailändischen Behörden gemeldet und registriert hatten) dabei hatten, und somit auf Luftaufnahmen vom P.P. Erawan Palms Resort machen können.
Das war dann wie Weihnachten, Ostern, Geburtstag und Fasching auf einmal für den Manager, der sofort Kontakt zum Hotelpersonal aufnahm, um herauszufinden, an welchen der folgenden Tage welche Zimmer frei – und somit Immobilienfotografen-Berlin – Spielwiese wären. Er organisierte, dass wir am vorletzten Tag unseres Aufenthalts ein weiteres Zimmer in einem „Beach Bungalow“ und die „Honeymoon Suite“ fotografieren konnten. Ebenso sagte er, dass er gerne ein paar schöne Aufnahmen der Rezeption von Außen und vom Swimmingpool hätte und erteilte uns offiziell die Erlaubnis, dass wir Drohnenaufnahmen vom Hotel machen dürften.
Er war so dermaßen glücklich und dankbar, dass er uns für das anstehende „Chinese New Year’s“ – Dinner im Hotel einlud, wo wir dann auch seinen Vorgesetzten kennenlernen sollten. Natürlich fragte er uns durch die Blume, ob wir unsere Kameras zum Dinner mitbringen, um die Stimmung und Atmosphäre der Feier am Strand einzufangen. Die Bilder und Eindrücke dieses Events findet Ihr auf unserer trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin – Seite.
In den folgenden Tagen machten wir hier und da ohne Zeitdruck ein paar Fotos vom Hotelgelände. Unter anderem die gewünschten aufwändigen „lightpainting“ – Aufnahmen der Rezeption im Sonnenuntergang…

Phi Phi Island Erawan Palms Resort Thailand Immobilienfotografen-Berlin Interior Interieur hotel photographer

…und eine Nachtaufnahme des Swimming Pools:

Phi Phi Island Erawan Palms Resort Thailand Immobilienfotografen-Berlin Interior Interieur hotel photographer

Wie bereits erwähnt, waren wir dann am vorletzten Tag unseres Aufenthalts als Immobilienfotografen-Berlin einen halben Tag in zwei Zimmern tätig und machten unter anderem folgende Aufnahmen:

Phi Phi Island Erawan Palms Resort Thailand Immobilienfotografen-Berlin Interior Interieur hotel photographer

Phi Phi Island Erawan Palms Resort Thailand Immobilienfotografen-Berlin Interior Interieur hotel photographer

Phi Phi Island Erawan Palms Resort Thailand Immobilienfotografen-Berlin Interior Interieur hotel photographer

Wer Lust hat, noch mehr Fotos von uns zu sehen, kann dies gerne HIER tun.

Vielen Dank für’s Lesen und bis bald,
Eure Immobilienfotografen-Berlin

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Restaurantshooting bei Leeno’s in Funchal https://immobilienfotografen-berlin.de/immobilienfotografen-berlin-restaurantaufnahmen-auf-madeira/ https://immobilienfotografen-berlin.de/immobilienfotografen-berlin-restaurantaufnahmen-auf-madeira/#respond Sun, 12 Nov 2017 16:24:07 +0000 http://immobilienfotografen-berlin.de/?p=716 Der Beitrag Restaurantshooting bei Leeno’s in Funchal erschien zuerst auf Immobilienfotografen-berlin.de.

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Wir waren mal wieder auf Madeira! Zum vierten Mal innerhalb der letzten 2 Jahre. Und wisst Ihr was? Wir planen schon wieder, in nicht allzulanger Zeit diese paradiesische Insel zu besuchen.
Dieses vierte Mal war jedoch anders für uns:
Zum einen hatten wir unser neues Pferd im Stall – nämlich unsere Drohne (DJI Mavic Pro) dabei und konnten uns endlich in Sachen Luftaufnahmen so richtig austoben. Die Drohnengesetzte auf Madeira sind zum Glück nicht so streng, wie die in Deutschland :-)……..Und zum Anderen hatten wir tatsächlich Fotoshootings bzw. Fotoaufträge während unsere Aufenthalts (2 als Immobilienfotografen-Berlin und einen als trumpp-exposures Hochzeitsfotografie Berlin (HIER geht’s zum Blogeintrag unseres Hochzeitsfotografie-Berlin – Shootings auf Madeira)):
Unser mehr oder weniger „zweites Wohnzimmer“ im Restaurant Leeno’s in Funchal benötigte Interior-Fotos für den anstehenden Relaunch ihrer Homepage. Ebenso wünschte sich der Besitzer des Restaurants einen kurzen Feature-Film, der eine Mischung aus Fotos und Drohnen – Videosequenzen war.
Kurz nach unserer Ankunft auf Madeira trafen wir uns mit dem Besitzer des Restaurants, um zu erfahren, welche Aspekte und Facetten der Corporate Identitiy von Leeno’s durch die Bilder und Aufnahmen unterstrichen werden sollen:
– Bodenständigkeit
– organische Formen
– Gemütlichkeit
– familiäre Atmosphäre & Größe – KEINE Massenabfertigung
– Lage des Restaurants & Nähe zum Meer (via Drohnenaufnahmen)

Das Ergebnis des Videos könnt Ihr HIER sehen.

Hier ein paar Fotos des Shootings im Restaurant. Mehr Bilder könnt Ihr in unserer Immobilienfotografen-Berlin – Galerie sehen.

immobilienfotografen-berlin leenos funchal madeira restaurant real estate photography -2

 

immobilienfotografen-berlin leenos funchal madeira restaurant real estate photography -2

immobilienfotografen-berlin leenos funchal madeira restaurant real estate photography -9

immobilienfotografen-berlin leenos funchal madeira restaurant real estate photography -2

immobilienfotografen-berlin leenos funchal madeira restaurant real estate photography -2

Vielen Dank für’s Lesen und Anschauen dieses Artikels. In Kürze folgt der Blogbeitrag über das zweite Shooting, das wir als Immobilienfotografen-Berlin auf Madeira gemacht haben (dieser Blog wird über ein Hotel sein und – genau wie dieser Beitrag – Fotos und Drohnenvideos beinhalten).

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